Psychosynthese

Werde was du bist“ (Piero Ferrucci)

Aus einer liebenden, wertschätzenden und vollkommen akzeptierenden Grundhaltung erstrebt die Psychosynthese die Verwirklichung unseres Selbsts. Da wir unser höchstes Potenzial in uns tragen, liegt auch die Kraft, dieses zu erkennen, in uns.

Hauptfokus der Psychosynthese ist es gewissermaßen den Klienten zu helfen seine Perspektiven zu wechseln, so dass wir unsere eigenen Stärken erkennen und gar annehmen können.

Die Perspektive, auf sich und die Welt, wird durch die Psychosynthese Methoden geändert, und zwar in der Weise, dass sie von einer negativen Selbstkonstruktion (z.B. mir geht es schlecht, die Welt ist problematisch, alles ist zäh und schwer) verändert wird, hin zu einer Perspektive der Selbstakzeptanz und Liebe. Nicht akzeptieren wegen der Sachen die ich geleistet habe, sondern mich akzeptieren, wie ich bin. Wenn ich in die Welt hinaussehe, sehe ich viele Möglichkeiten anstelle von Problemen.

Durch den Perspektivenwechsel können wir uns auch von den Fremdbestimmten Erwartungen befreien. Der erste Schritt beinhaltet sich zu fragen: „was will ich“, „was brauche ich selbst“. Diese Fragen werden nicht kognitiv erfragt, sondern eher Leiborientiert, durch z.B. Imagination und Mediation. Ziel ist es nach dem, was ich brauche mit dem Bauch oder Herzen zu beantworten: „Fühlt sich das richtig an?“

Psychosynthese ist sehr selbstwertstärkend. Stärkung des Selbstvertrauens in die eigene Kompetenz, in die Lösungsorientierung, in die eigene Fähigkeiten…eben in Mir steckt das Potential.

Langfristiges Ziel der Psychosynthese ist es unsere Teilpersönlichkeiten in Balance mit unseren Ichs zu bringen. Dadurch streben wir Akzeptanz an (z.B. eine Teilpersönlichkeit ist ein Teil von mir, aber nicht Alles das ich bin. – Die Brave, die sich nicht erlaubt mal aus der Reihe zu tanzen.)

Dieses neugewonnene Verständnis bietet deutliche Vorteile für die persönliche und gesundheitliche Entwicklung.

Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers

Werde, der Du bist“ (Pindar)

Die Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers ist ein humanistisch therapeutisches Verfahren das vor Allem von einem positive-bejahenden Menschenbild geprägt ist. Hierbei ist gemeint, dass wir alle unserer Potenzialer in uns tragen. Alles was wir benötigen um eine gewisse Zufriedenheit in uns selbst zu finden haben wir beriets in uns. Manchmal brauchen wir einfach ein bisschen Hilfe dieses zu finden/erkennen.

In dem Sinne ist die Begegnung zwischen Klienten und Therapeut eine auf Augenhöhe. Der Therapeut nimmt nicht die Rolle eines autoritären Fachexperten ein, sondern eher die eines Begleiters.

Mit einer einfühlsamen, wertschätzenden und authentischen Haltung ermöglicht der Therapeut einen sicheren Raum in dem der Klient zu seiner Tiefe kommen kann, in dem er seine Geschichte verstehen oder gar erst war nehmen lerne kann.